Mein Weg zu den Sternen und den Römern: Eine persönliche Biografie: 

Die Anfänge :

 

Meine Reise in die Welt der Wissenschaft begann im Jahr 1980, als ich als achtjähriges Kind vor den Toren der renommierten Hamburger Sternwarte in Bergedorf stand. Obwohl die Tore an jenem Tag verschlossen blieben, brannte sich dieses Erlebnis tief in mein Gedächtnis ein und prägte meinen gesamten späteren Werdegang. 

Schon damals besaß ich ein unbändiges Interesse an der Astronomie und löcherte meinen Vater mit unzähligen Fragen. 

 

Mit dem Wechsel in die fünfte Klasse eröffnete sich mir eine ganz neue Welt: Meine Schule verfügte über einen direkten Zugang zu einer umfassenden Bibliothek. Diese Gelegenheit nutzte ich fast täglich. Ich verbrachte unzählige Stunden im Leseraum, um in astronomischen Fachbüchern zu schmälern – und gestehe rückblickend mit einem Augenzwinkern, dass ich dafür gelegentlich auch den regulären Unterricht sausen ließ. Die Bibliothek bot mir eine Schatzkiste an Fachliteratur zur Astronomie sowie anspruchsvolles Material zu den Themen Archäologie und Mathematik für die Oberstufe. Für mich war das perfekt! 

In den Abendstunden verfasste ich häufig, ganz ohne Internet, meine ersten eigenen „Bücher“ in einfachen Schulheften. Obwohl mein Umfeld damals zweifelte, ob man die Astronomie je zum Beruf machen könne, blieb ich meinem großen Ziel treu. Für mich gab es schon damals nur zwei Wunschberufe: Astronom oder Archäologe.

 

 

Der Meilenstein :

 

Der große Wendepunkt im Erwachsenenalter folgte im Jahr 2011. 

Nach dem Erstkontakt mit Mensa in Deutschland eröffneten sich mir völlig neue Perspektiven. Kurz darauf kehrte ich an die Hamburger Sternwarte zurück – diesmal jedoch nicht vor verschlossenen Toren. Ich knüpfte wertvolle fachliche Kontakte und wurde vier Jahre später sogar Vorstandsmitglied im dortigen Förderverein. Mein eigenes Teleskop gab ich schließlich auf, da ich fortan über einen Transponder direkten Zugang zu den großen, historischen Instrumenten der Sternwarte erhielt. 

 

Im selben Jahr erwarb ich meine ersten echten Meteoriten. Als ich einen Stein in den Händen hielt, der älter als unsere Erde selbst ist, war es endgültig um mich geschehen. Heute umfasst meine Sammlung zahlreiche seltene Exponate, die ich bereits in mehreren Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert habe. Bis heute konnte ich vier umfangreiche Fachpublikationen über Astronomie und Meteoritenkunde veröffentlichen.

 

 

Forschung, Vortragstätigkeit & Netzwerke :

 

Ein ganz besonderer Moment erfüllte mich im Jahr 2013: Ich durfte meine Eltern zu einem meiner Vorträge an der Hamburger Sternwarte einladen. Für sie war es eine große und stolze Überraschung, mich dort als Referenten auf der Bühne zu erleben. Dieser Tag markierte den internationalen Startschuss meiner Vortragskarriere: Ausgehend von Norddeutschland führten mich meine Reisen bald darauf in die Schweiz, nach Österreich, Italien und Dänemark. Heute werde ich regelmäßig von Universitäten, Planetarien, Schulen und Vereinen als wissenschaftlicher Referent eingeladen. 

 

Zudem pflege ich seit 2017 eine Verbindung zur ESA (Europäische Weltraumorganisation) in Darmstadt und engagiere mich aktiv in verschiedenen Fachvereinen und Museen. 

 

 

 

 

              Foto:  Ausgrabung (römisch) in Luxemburg  

Neben der Astronomie widme ich mich intensiv der römischen Epoche des 1. und 2. Jahrhunderts. Dieses Interesse wurzelt tief, da ich mich schon seit meiner Kindheit intensiv mit der Bibel beschäftige. 

Umso faszinierender ist für mich die Schnittstelle zur Archäologie: 

 

Bei meiner aktiven Teilnahme an Ausgrabungen sowie der Analyse internationaler Entdeckungen begeistert mich vor allem, wie archäo-logische Funde immer wieder neue Erkenntnisse liefern, die den historischen Hintergrund der Bibel lebendig machen und untermauern. Mein fundiertes Wissen über die Bestimmung und Bedeutung dieser antiken römischen Artefakte habe ich bereits in einem eigenen Fachbuch zusammengefasst.

 

 

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